Klassikstadt
Wettbewerb mit drw Architekten
Die Klassikstadt soll automobile Kultur erlebbar machen. Im Ambiente eines historischen Baudenkmals in Frankfurt am Main soll ein breites Angebot um klassische Autos entstehen.
Das Entwurfskonzept:
Der neue Eingang zur Klassikstadt
Der transparente, nachts leuchtende Anbau an das Backsteingebäude markiert für den Besucher sofort erkennbar den Eingang zur Klassikstadt.
Mit dem transparenten Anbau entsteht ein echtes Entree zur Motorstadt, das zugleich den Mittelpunkt der Anlage darstellt. Das Entree dient stets als Ausgangs- und Orientierungspunkt für alle Nutzungen und Wegeführungen.
Der skulpturale Charakter der Rampe im Entree verdeutlicht die Wichtigkeit der Nutzung der oberen Stockwerke und zieht den Besucher förmlich in die Obergeschosse.
Von den Podesten hat der Besucher eine gute Übersicht über die gesamte Außenanlage.
Gesamterlebnis
Das gesamte Außengelände mit seinen ca. 19.0000 m2 wird als Erlebnisfeld rund ums Automobil inszeniert.
Ein Rundparcours, der die Wandelhalle zur Besucher- tribühne werden lässt, bietet Gelegenheit, Oldtimer im Rahmen von unterschiedlichen Events in Szene zu setzen.
Ergänzung aus Alt und Neu
Das Bestandsgebäude wird in seiner Struktur weitgehend belassen. Zur Innenhofseite wird eine transparente, erdgeschossige Wandelhalle vor das Bestands- gebäude gesetzt, indem die Besucher die Hauptfunktionen wie Werkstatt, Eventhalle und Restauration erschließen können.
Der Kontrast des geschlossenen historischen Backsteinbaus und der neuen, transparenten Fassade gibt dem Gebäude sein neues Image.
Schnittstelle Wandelhalle
Zwischen der Wandelhalle und den Werkstätten entstehen spannende Einsichten auf unterschiedlichen Ebenen. Ein Catwalk für die Besucher, auf dem man vom Sehenden zum Gesehenen werden kann.
Durch die klare Trennung der Wandelhalle vom Bestandsgebäude können die einzelnen Funktionen ihren technischen Anforderungen entsprechend geplant werden, ohne dass sie sich gegenseitig ausschließen würden. Im Erdgeschoss des Bestands- gebäudes gibt es somit wenig Verlust durch Erschließungsflächen, was eine höhere Anzahl an Werkstätten zuläßt.
