Klinik für manuelle Therapie in Hamm
Wettbewerb mit Asterios Agkathidis
Entwurfskonzept:
Die unterschiedliche Bestands-Baukörper werden in Verbindung mit dem neuen Baukörper zu einem Gesamtgebäude zusammengefasst, unter einem Dach vereint.
Das Dach als Geste der Vereinigung bindet das Ensemble zusammen, es entsteht ein neues Gebäude, in dem alle Einzelteile zu einem Ganzen verschmelzen.
Der Wachstumsprozess der Klinik wird als Zusammenwachsen, als Stärkung des Bestehenden verstanden.
Die Bestandsstruktur wird aufgegriffen und nach den Parametern Gebäudegeometrie, äußeres Umfeld, innere Organisation und den Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz weiterentwickelt.
Hieraus entsteht eine optimierte Gebäudeform, die auch gestaltgebend ist. Dies wirkt auch auf das Innere des Gebäudes und seine Organisation. Die selbstverständliche Fortführung und Weiterentwicklung der inneren Organisation hinein in den bestehenden Klinikkomplex zeichnet sich in allen Grundrissen ab. Alt und Neu verschmelzen. Raumhohe Flurfenster an den Stirnseiten der Flure setzen das Klinikinnere in Sichtbeziehung zu der umgebenden Parklandschaft.
Das Ensemble bietet von außen Schutz, zeigt sich jedoch durch seine deutlich in der Fassade abzulesenden Flurfenster nach außen als einladende Geste.
